Stiftungspreis „Lebendige Donau“

Mit der Vergabe des Stiftungspreises „Lebendige Donau“ sollen Einsatz und Leistungen ausgezeichnet werden, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unseres Naturerbes entlang der gesamten Donau beigetragen haben.

Die Stiftung „Naturerbe Donau“ will damit Personen, Gruppierungen, Verbände und Vereinigungen prämieren, die sich in besonders herausragender Art und Weise um das Naturerbe entlang der Donau verdient gemacht haben.

Dabei liegt der Fokus auf der Durchführung von Maßnahmen zur Stärkung der Biodiversität und der dynamischen Prozesse im Flusssystem und den Auen der Donau von der Quelle bis zur Mündung - der Schaffung von Strukturen und Kooperationen, die diese Ziele nachhaltig unterstützen und der wissenschaftlichen Forschung, die Grundlagen dafür liefert.

Folgende Kriterien charakterisieren die Leitidee des Stiftungspreises:

Die ausgezeichnete Leistung sollte Vorbildfunktion für andere Personen, Gruppierungen, Verbänden und Vereinigungen besitzen.

Die zu prämierende Leistung sollte dazu beitragen die natürlichen Funktionen der Donau und ihrer Auen zu erhalten, zu stärken und wiederherzustellen sowie die Biologische Vielfalt entlang der Donau für künftige Generationen zu sichern.

Die Verdienste sollten derart überzeugend sein, dass ein Nachahmungseffekt erzielt wird. Entsprechend sollten der Modellcharakter und die praktische Umsetzbarkeit im Vordergrund stehen.

Innovative, vernetzte ganzheitliche Lösungsansätze, über Ländergrenzen hinweg, und kooperationsstiftende Leistungen mit interdisziplinärer Ausprägung werden besonders berücksichtigt.

Der mit 10.000 Euro dotierte Stiftungspreise „Lebendige Donau“ wendet sich an Personen, Gruppierungen, Verbände und Vereinigungen deren innovativen Maßnahmen, erfolgreichen Forschungsergebnissen oder Lebensleistungen im Zeichen einer nachhaltigen Verbesserung des Naturerbes entlang der Donau stehen.

Der Preis wird in zweijährigem Turnus vergeben.

Es können nur Vorschläge zu dem Verfahren zugelassen werden, die von einer gegenüber der Stiftung „Naturerbe Donau“ vorschlagsberechtigten Institution oder Person eingereicht werden.

Die Auswahl der Vorschläge orientiert sich an der Leitidee und den Zielkriterien, die der Vergabe des Naturerbe Donau Preises zugrunde liegen.

  • Die Mitglieder des Stiftungsrates der Stiftung „Naturerbe Donau“
  • Die Vorstandschaft der Stiftung „Naturerbe Donau“
  • Der Förderverein Auenzentrum Neuburg e.V.
  • Das Aueninstitut Neuburg
  • Ausgewählte Personen und Organisationen aus dem Donauraum
  • Mitglieder der Priority Area 6 Steering Group der EU Donauraumstrategie
  • Bisherige Preisträger des Naturerbe Donau Preises

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Umwelt- und Naturschutzverbänden, dem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Bayern, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, dem Förderverein Auenzentrum Neuburg e.V., den Koordinatoren der Priority Area 6 und dem Stiftungsrat der Stiftung „Naturerbe Donau“ und bereitet die Vergabe des Preises vor.

Über die endgültige Preisvergabe entscheidet der Stiftungsrat der Stiftung „Naturerbe Donau“ auf Vorschlag der eingesetzten Jury.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Jeweils am 29. Juni, dem Internationalen Donautag findet die feierliche Preisverleihung des Stiftungspreises „Lebendige Donau“ mit dem bayerischen Staatsminister/in für Umwelt und Verbraucherschutz, der Preisträger-Familie und zahlreichen Gästen aus der Umweltszene im Rahmen einer Veranstaltung im Auenzentrum Neuburg/Ingolstadt auf Schloss Grünau statt. Die Umweltminister aus den jeweiligen Ländern der Preisträger werden dazu eingeladen.